Im Rahmen der Ringvorlesung stellen unterschiedliche Dozierende verschiedene Dimensionen von Heterogenität und damit das Anspruchsniveau an eine inklusive Bildung vor. Neben individuellen Besonderheiten, unterschiedlichen körperlichen und kognitiven Fähigkeiten muss moderne Schule u.a. auch unterschiedliche Voraussetzungen der ethnischen Herkunft und des sozio-ökonomischen Status berücksichtigen.

Nach einer einführenden Veranstaltung zum Bildungskonzept „Globales Lernen“ und zu den derzeitigen bildungspolitischen Rahmenbedingungen sowie didaktischen Anforderungen auf der Grundlage des „Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung“ von KMK und BMZ steht in den Folgeveranstaltungen die didaktische Umsetzung des Konzepts in der Unterrichtspraxis an der Schule im Fokus. Dazu werden in jeder Veranstaltung mehrere Methoden zu jeweils verschiedenen inhaltlichen globalen Problemfeldern (globalisierte Wirtschaft und Welthandel, Wasserkonflikte, Klimawandel, etc.) vorgestellt. Die Methoden werden im Seminar praktisch ausprobiert. Im Anschluss werden jeweils die Zielerreichung und die Umsetzbarkeit im Unterricht und in Schulprojekten gemeinsam analysiert und bewertet. Dabei fließen langjährige Erfahrungen aus der Bildungsarbeit an Schulen von sächsischen NRO wie dem Konzeptwerk Neue Ökonomie, Move global, arche noVa, aha –anders handeln, etc. mit ein. Zudem wird im Seminar das Konzept des Globalen Lernens kritisch reflektiert.

Das Seminar ist eine Kooperation des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) und der Fachstelle für Globales Lernen in Sachsen beim arche noVa e.V.

Kommunikation und Heterogenität