Exogene Prozesse wie zum Beispiel Rutschungen, Bergstürze, Küstenerosion, Überschwemmungen, Tsunamis und Meeresspiegeländerungen gefährden jährlich zahlreiche Menschenleben und verursachen einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden. Durch Kenntnisse zur geologischen Situation können derartige Ereignisse jedoch zum Teil verhindert oder zumindest deren Schäden minimiert werden. Ziel der Vorlesung ist es, einige ausgewählte exogene Georisiken in ihren Ursachen, Auswirkungen, Gefährdungspotentialen aber auch mögliche Vorbeugemaßnahmen vorzustellen.

Lehrveranstaltung im Modul MSc-Geow-06: Angewandte Umweltgeophysik

In der Vorlesung  werden die Verfahren der Gleichstromelektrik, Elektromagnetik und induzierten Polarisation zur Erkundung des Untergrundes und von Gesteinseigenschaften behandelt.

Bei der Vorlesung werden die Ursachen für Klimaänderungen erläutert und die Methoden der Klimarekonstruktion vorgestellt. Sie vermittelt einen Abriss der gesamten Erdgeschichte mit speziellem Augenmerk auf vergangene Klimaänderungen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Geowissenschaftliche Grundkenntnisse werden vorausgesetzt. Die Vorlesung hat einen Umfang von 4 SWS und umfasst die Teile "Grundlagen der Paläoklimatologie" und "Geologische Klima- und Umweltgeschichte".

Die Vorlesung wird durch ein Seminar (2 SWS) ergänzt, das von Dr. Dennis Bunke geleitet wird.