Einführung in das Ehe- und Kindschaftsrecht.

Für Studenten des 2. und 3. Semesters

Abschlussklausur am Semesterende

Hinweis: Es findet auf Wunsch von Studenten, die im Sommer aus Literatur studiert haben, eine weitere Klausur im Oktober 2020 vor Semesterbeginn statt  

Abschlussklausur voraussichtlich am 11.2.2020


Titel der Veranstaltung: Grundzüge des Baurechts
Art der Veranstaltung: Vorlesung
Dozent: Professor Dr. Christoph Enders
Anzahl der Semesterwochenstunden: 2
Zeit und Ort: Mo.11.00–13.00 Uhr, HS 7 (Beachten Sie die hybriden oder digitalen Veranstaltungsformate, welche Präsenzvorlesungen eventuell ersetzen; Informationen dazu folgen)
Beginn: 26.10.2020
Teilnehmerkreis: Studierende ab dem fünften Fachsemester
Vorkenntnisse: Kenntnisse im Verwaltungs-und Verwaltungsprozessrecht sowie im Verfassungsrecht
Inhalt: Grundzüge des Bauplanungs-und Bauordnungsrechts: Gegenstand und Funktion der Bauleitplanung, Entstehung von Bauleitplänen und Rechtsschutz, Zulässigkeit von Vorhaben im System der §§ 29 ff. BauGB, Funktion und Gliede-rung der sächsischen Bauordnung, bauordnungsrechtliche Zulässigkeit von Vor-haben, Organisation und Zuständigkeit der Bauaufsichtsbehörden, Baugenehmi-gungsverfahren und Eingriffsbefugnisse, klausurrelevante Rechtsschutzkonstella-tionen, insbesondere Nachbarschutz.


Für eine Teilnahme ist – neben einer Anmeldung auf Almaweb für die Abschlussklausur – zwingend eine Einschreibung auf Moodle erforderlich.



Gegenstand der Vorlesung sind das Sächsisches Verfassungsrecht einschließlich des Verfassungsprozessrechts (Verfassungsautonomie der Länder und Relevanz des Landesverfassungsrechts im Staat des Grundgesetzes, Entstehung des Landes und der Sächsischen Verfassung, Staatsfunktionen, Staatsstrukturprinzipien, Staatsziele, Grundrechte der Sächsischen Verfassung).

Die Vorlesung richtet sich an Studierende des Grundstudiums, steht aber auch anderen Studierenden und Interessierten offen, die Grundkenntnisse im Europarecht erwerben möchten. Die Vorlesung vermittelt das für das Erste Staatsexamen notwendige Grundlagenwissen. Die Vorlesung gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil widmet sich dem europäischen Verfassungsrecht. Zunächst werden die Grundlagen (Rechtsgemeinschaft, Vorrang, Grundprinzipien), sodann die Funktionenordnung  (Kompetenzordnung, Rechtsetzung, exekutiver Vollzug, Rechtsprechung) und schließlich die Stellung des Individuums im Unionsrecht (Grundrechte, Unionsbürgerschaft, Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts) behandelt. Der zweite Teil vermittelt das examensnotwendige Grundlagenwissen im Bereich des europäischen Wirtschaftsrechts, insbesondere des Binnenmarktrechts und der Grundfreiheiten. Ergänzende Übungsfälle und Leitentscheidungen werden in die Vorlesung integriert.


Die Vorlesung findet statt mittwochs, 17.15 – 18.45 Uhr, Audimax, erstmals am 28.10.2020

Weitere Hinweise (Veranstaltungsplan, Literaturhinweise, Einführungsvideo etc.) erhalten Sie zu gegebener Zeit über Moodle.


Behandelt werden insbesondere der Staatsbegriff, Staatsziele und Staatsstrukturprinzipien (v.a. Demokratie, Rechtsstaat, Bundesstaat, Sozial- und Umweltstaat), oberste Staatsorgane (Verfassungsorgane: Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Bundespräsident, Bundesverfassungsgericht); Staatsfunktionen (Gesetzgebung, Regierung und Verwaltung, Rechtsprechung); ausgewählte Grundzüge des Verfassungsprozessrechts.

(Konkrete Informationen zur Durchführung der Veranstaltung (live/hybrid) folgen zeitnah.)

Dozent:

Professor Dr. Lutz Haertlein

Zeit und Ort:

Fr. 09.00 – 11.00 Uhr, Audimax

Fr. 11.00 – 13 .00 Uhr, Audimax

Abschlussklausur + Wiederholungsklausur

Teilnehmerkreis: 

Studierende ab dem 3. Semester.

Vorkenntnisse: 

BGB I und II


Titel der Veranstaltung: Strafrecht VI - Strafprozessrecht

Art der Veranstaltung: Vorlesung, Pflichtveranstaltung

Dozent/en: Richter am Bundesgerichtshof Marcus Köhler

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort:  Mi. 15:00 – 18:00 Uhr, HS 7 (voraussichtlich Online-Veranstaltung)

Beginn: 28.10.2020

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 5. Semester

Vorkenntnisse: Strafrecht I-V

Inhalt: Die Vorlesung gibt zunächst einen Überblick über das Ziel, den Gang un die tragenden Grundsätze des Strafverfahrens. Anschließend werden die Verfahrensbeteiligten vorgestellt. Im Weiteren vermittelt die Veranstaltung die Grundzüge des Ermittlungsverfahrens, des Hauptverfahrens erster Instanz und der Rechtsmittel in Strafsachen. Schwerpunkte bilden hierbei die prozessualen Zwangsmaßnahmen, die staatsanwaltschaftliche Abschlussentscheidung, die Beweisaufnahme in der Hauptverhandlung und das Rechtsmittel der Revision.

Gliederung:

·         Ziel und Aufgabe des Strafprozesses; Gang des Strafverfahrens

·         Grundsätze des Strafverfahrens; Gerichtsaufbau

·         Verfahrensbeteiligte

·         Einführung in das Ermittlungsverfahren

·         Prozessuale Zwangsmaßnahmen zur Verfahrenssicherheit

·         Prozessuale Zwangsmaßnahmen zur Beweissicherung

·         Abschluss des Ermittlungsverfahrens

·         Einführung in das Hauptverfahren

·         Gang der Hauptverhandlung; Beweisaufnahme

·         Urteil, Protokoll, Rechtskraft

·         Verständigung in Strafsachen

·         Einführung in das Rechtsmittelsystem (Berufung und Revision)

·         Besondere Verfahrensarten (Strafbefehlsbefehl; beschleunigtes Verfahren; Sicherungsverfahren)

·         Die Beteiligung des Verletzten am Strafprozess

Literatur: U. Murmann, Prüfungswissen Strafprozessrecht, 4. Auflage 2019


Titel der Veranstaltung: Zivilprozessrecht II - Zwangsvollstreckungsrecht

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: Prof. Dr. Wolfgang Lüke, LL.M. (Chicago)

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Do. 15.00 – 17.00 Uhr, HS 9

Beginn: 29.10.2020

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 5. Semester

Vorkenntnisse: Stoff der Vorlesungen BGB I bis III sowie Zivilprozessrecht I (Erkenntnisverfahren)
Inhalt: Die Veranstaltung baut auf die Vorlesung zum Erkenntnisverfahren auf und befasst sich mit dem Recht der Einzelzwangsvollstreckung. Nach Erörterung der allgemeinen Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung als Verfahren und den allgemeinen Vollstreckungsvoraussetzungen wird die Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen in verschiedene Vermögen behandelt. Dabei wird auch das Immobiliarvollstreckungsrecht in Grundzügen dargestellt. Ein weiterer Themenschwerpunkt wird die Vollstreckung wegen anderer Forderungen sein, sei es, dass sie auf vertretbare, sei es, dass sie auf unvertretbare Handlungen oder Willenserklärungen gerichtet sind. Ausführlich werden die verschiedenen Rechtsmittel und Rechtsbehelfe sowohl des Klauselverfahrens als auch des Vollstreckungsverfahrens erörtert.

Literatur: Zur Vorbereitung wird empfohlen: Jauernig/Berger, Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht, 23. Aufl., 2010; Lackmann, Zwangsvollstreckungsrecht, 11. Aufl., 2018; Lippross/Bittmann, Zwangsvollstreckungsrecht mit einstweiligem Rechtsschutz und Einführung in das Insolvenzrecht, 12. Aufl., 2017; weitere Literaturhinweise werden in der Veranstaltung gegeben.