Art der Veranstaltung: Fallbearbeitung

Dozent: Prof. Dr. Mattias Wendel

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Montag, 17.00-19.00, R. 3.21, Burgstraße 21

Beginn: Montag, 11.10.2021

Teilnehmerkreis: Studierende des Schwerpunktbereiches 4 sowie Studierende ab dem vierten Semester

Vorkenntnisse: Vertiefte Kenntnisse im Völker- und Europarecht

Inhalt:

Die Übung vertieft den im SPB4 examensrelevanten Stoff anhand von Übungsfällen auf Examensniveau. Die Übung gliedert sich in zwei Teile.

Im ersten Teil wird der europarechtliche Stoff fallbasiert gefestigt und vertieft. Behandelt werden u.a. folgende Themenbereiche: EU-Grundrechte (Anwendungsbereich und materielle Gewährleistungsinhalte), Grundfreiheiten, Unionsbürgerschaft, allgemeines Freizügigkeitsrecht, allgemeine und besondere Diskriminierungsverbote, freizügigkeitsakzessorischer Gleichbehandlungsanspruch, EU-Kompetenzordnung, institutionelles Recht, Rechtsharmonisierung, unmittelbare Anwendbarkeit, Vorrang und unionsrechtskonforme Auslegung, europäisches Prozessrecht (Vorabentscheidungsverfahren, Vertragsverletzungsverfahren, Nichtigkeitsklage), europäisches Verwaltungsrecht

Im zweiten Teil wird der völkerrechtliche Stoff fallbasiert gefestigt und vertieft. Behandelt werden u.a. folgende Themenbereiche: ius ad bellum (Gewaltverbot, Art. 2(4) UN Charter; Selbstverteidigungsrecht, Art. 51 UN-Charter; nicht-staatliche Akteure „War on Terror“); ius in bello (Anwendbarkeit des Humanitären Völkerrechts, nicht-internationaler bewaffneter Konflikt, Verstöße), Exterritoriale Anwendbarkeit von Menschenrechten; Wiener Diplomatenrechtskonvention (WÜD), self-contained-regime, Auslieferungsverbot, Repressalien, Europäische Grundrechte Charta, Europäischer Haftbefehl; Rechtsquellen des Völkerrechts, Internationale Spionage im Völkerrecht, Prinzip der souveränen Gleichheit (Art. 2 Abs. 1 UN-Charta), Interventionsverbot, Reziprozität, Repressalien; Europäische Menschenrechtskonvention, Individualbeschwerde; Verfahren vor dem IGH, Zulässigkeitsvoraussetzungen

 


Titel der Veranstaltung: Europarecht II

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: Prof. Dr. Mattias Wendel

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Montag, 11.00 – 13.00 Uhr, HS 15

Beginn: 11.10.2021

Teilnehmerkreis: Studierende im SPB

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Europarecht (VL Europarecht I) und Staatsrecht III

Inhalt: Die Vorlesung richtet sich zuvörderst an Studierende des SPB4, steht aber auch anderen Studierenden und Interessierten offen, die sich vertieft mit Fragen des Europarechts auseinandersetzen möchten. Europarechtliches Grundlagenwissen voraussetzend, vermittelt und vertieft die Vorlesung europarechtliche Detailkenntnisse im Bereich des europäischen Verfassungsrechts (Organisationsverfassungsrecht, föderative Verbundstrukturen, Grundrechtsschutz u.a.), des europäischen Prozessrechts sowie im Bereich des europäischen Wirtschaftsrechts (Binnenmarktrecht, Recht der Wirtschafts- und Währungsunion, Kartell- und Beihilfenrecht).

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: SPB4

Sonstige Hinweise: Weitere Hinweise (Veranstaltungsplan, Literaturhinweise, Einführungsvideo etc.) erhalten Sie zu gegebener Zeit über Moodle.

 


Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Di. 11.00 – 13.00 Uhr, HS 16

Beginn: 12.10.2021

Teilnehmerkreis: Studierende des Schwerpunktbereiches 4 sowie Studierende des Masterstudiengangs „Recht der europäischen Integration“

Vorkenntnisse:

Inhalt: Die Vorlesung behandelt die Grundlagen des allgemeinen Völkerrechts. Nach einer Übersicht zur Geschichte werden Begriff, Quellen und Funktionen des Völkerrechts sowie seiner Methoden erläutert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Völkerrechtssubjekte, das Recht der völkerrechtlichen Verträge, das Völkergewohnheitsrecht, die allgemeinen Rechtsgrundsätze und weitere Quellen des Völkerrechts. Ergänzend wird auch das Verhältnis von Völkerrecht und staatlichem Recht diskutiert. Schließlich ist auch das Recht der diplomatischen und konsularischen Beziehungen sowie Fragen der völkerrechtlichen Verantwortung und ein Exkurs zum Völkerstrafrecht mit einbezogen.

Literatur: Wird im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.


Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Das Seminar soll in diesem Semester mit einer obligatorischen Exkursion zum EuGH nach Luxembourg (voraussichtlich Oktober/November) verbunden werden. Die Planung dazu läuft momentan noch. Dort soll das Seminar dann auch als Blockveranstaltung gehalten werden. Aufgrund der unsicheren Pandemie-Situation behalten wir uns aber auch vor, das Seminar via Zoom stattfinden zu lassen.

Beginn: Die Anmeldefrist läuft ab sofort bis 11.08.2021, 20:00 Uhr. Die Vorbesprechung findet daraufhin am Freitag, 13.08.2021, 12:00 Uhr via Zoom statt (siehe unten ausführlicher).

Teilnehmer*innenkreis: Studierende ab dem 4. Fachsemester, Studierende des Schwerpunktbereichs 4 (Völkerrecht - Europarecht - Menschenrechte), Studierende des LL.M. Recht der europäischen Integration.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Völker- und Europarecht

Literatur: wird im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben

Sonstige Hinweise:

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung - insofern es pandemiebedingt möglich ist - mit einer obligatorischen Exkursion zum EuGH in Luxembourg (voraussichtlich Oktober/November) verbunden wird, in dessen Rahmen voraussichtlich auch die Seminarvorträge als Blockveranstaltung gehalten werden sollen.

Das Seminar kann als Zulassungsseminar für jeden Schwerpunktbereich oder als Prüfungsseminar im Schwerpunktbereich 4 (Völkerrecht, Europarecht, Menschenrechte) besucht werden.

Handelt es sich um ein Prüfungsseminar, hat vorher die Anmeldung zur Schwerpunktprüfung (Prüfungsamt, Frau Kluge) zu erfolgen!
Es können Studierende ab dem 4. Semester teilnehmen, die Teilnehmer*innenzahl ist auf 12 begrenzt. Prüfungskandidat*innen wird ein Vorrang eingeräumt.

Prüfungsseminar: Bearbeitungszeit 8 Wochen, Umfang der wissenschaftlichen Studienarbeit: 30 Seiten, Vortragszeit: max. 30 Min.
Zulassungsseminar: Bearbeitungszeit: 9 Wochen, Umfang der wissenschaftlichen Arbeit: 20 Seiten, Vortragszeit: 20 Min.

 

Die Anmeldung kann ab sofort bis zum 11. August 2021, 20:00 Uhr (Ausschlussfrist) verbindlich per Mail an Herrn Marius Hundt erfolgen: marius.hundt@uni-leipzig.de. Bitte teilen Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Matrikelnummer mit und ob es sich um ein Zulassungs- oder Prüfungsseminar handelt. Sie können drei Themenwünsche in absteigender Präferenz benennen. Final erfolgt die Themenvergabe jedoch erst in der Vorbesprechung! Für das Prüfungsseminar hat zusätzlich vorab die Anmeldung zur SPB-Prüfung beim Prüfungsamt (Frau Kluge) zu erfolgen.

Vorbesprechung: Freitag, 13. August 2021, 12:00 Uhr, via Zoom. Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist zwingende Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar.

Den Link zur Einladung zur Vorbesprechung erhalten Sie am 12. August 2021 per E-Mail. 

In der Vorbesprechung erhalten Sie neben der Themenvergabe dann auch weitere Informationen zur Exkursion.

Im Anschluss an die Themenzuteilung müssen alle Prüfungskandidat*innen das für die Anmeldung zum Prüfungsseminar erforderliche Formular von Frau Kluge unterschrieben an die Adresse des Lehrstuhls übersenden: Lehrstuhl für Europarecht, Völkerrecht und Öffentliches Recht, z. Hd. Marius Hundt, Burgstraße 21, 04109 Leipzig.

Wichtig: Die Einschreibung in den Moodle-Kurs ersetzt nicht die Anmeldung bei Herrn Hundt bzw. beim Prüfungsamt!


Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Mi. 11.00 – 13.00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 4.19

Beginn: 20.10.2021 (Vorbesprechung; eventuell online via Zoom)

Teilnehmerkreis: Interessierte Studierende, Studierende des Schwerpunktbereichs 4 sowie des Masterstudiengangs „Recht der Europäischen Integration (LL.M.)“

Vorkenntnisse: keine

Inhalt: Die Veranstaltung möchte den Teilnehmenden einen leichteren Zugriff und ein besseres Verständnis für die Entscheidungen internationaler Gerichte und Spruchkörper vermitteln. Zu diesem Zweck werden bekannte Entscheidungen des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zusammen mit den Teilnehmenden reflektiert und qualitativ analysiert. Dabei wird durch die Teilnehmenden im Rahmen eines Kurzvortrages jeweils ein Urteil vorgestellt und anschließend diskutiert. Teilnehmende sollen auf diese Weise ihre technischen Fertigkeiten auf dem Gebiet des internationalen Rechts verfeinern und zur selbstständigen Urteilsanalyse befähigt werden. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache gehalten.

Literatur: André Nollkaemper, International Law in Domestic Courts (2019); http://www.icj-cij.org/; Reports of Judgments, Advisory Opinions and Orders

Sonstige Hinweise: Eine Vorbesprechung, bei der auch die zu besprechenden IGH-Urteile vergeben werden, erfolgt am 20.10.2021, 11:00 Uhr. Genauere Informationen dazu werden noch bekannt gegeben.

Eine Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich sondern erfolgt im Rahmen der Vorbesprechung am 20.10.2021. Interessierte können sich gerne schon vorab melden unter: marius.hundt@uni-leipzig.de.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung kann ein englischer Sprachschein (bei Bestehen einer mündlichen Prüfungsleistung durch Halten eines Referats) erworben werden. Studierende, die einen Sprachschein im Rahmen der Veranstaltung erwerben wollen, werden gebeten, sich vorab anzumelden unter: eurlaw@uni-leipzig.de.

Titel der Veranstaltung: Seminar zum Europarecht

Art der Veranstaltung:
Seminar

Dozent: Prof. Dr. Mattias Wendel

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: geblockt, 2 SWS, 14.01. und 15.01.2022, Raum 4.33

Ablauf und Themenvergabe: Am 15.01.2021 findet um 19.150h eine Seminarvorbesprechung mittels Zoom statt (für Details vgl. Seminarplan auf Moodle).: Im unmittelbaren Anschluss an die Vorbesprechung können Interessierte bis Dienstag, 20. Juli 2021, 24 Uhr (Ausschlussfrist) per Mail drei Themenwünsche in absteigender Präferenz benennen (Mail an sekretariat.wendel@uni-leipzig.de). Prüfungskandidaten/innen werden bei der Themenzuteilung vorrangig berücksichtigt.

 

Bitte beachten Sie: Themenvergabe und Themenbekanntgabe erfolgen nach einem zeitlich gestaffelten Procedere. Hintergrund ist, dass die schriftlichen Arbeiten der staatlichen Pflichtfachprüfung im Zeitraum vom 16. bis 24. August 2021 anzufertigen sind und interessierte Prüfungskandidat/innen mit Blick auf die reguläre Bearbeitungszeit von acht Wochen nicht einer Doppelbelastung ausgesetzt werden sollen. Die Themen werden von Prof. Wendel intern bereits alle am 23. Juli 2021 verteilt, den Teilnehmer/innen aber an zwei verschiedenen Tagen bekanntgegeben. Wer einen Platz für eine Zulassungsarbeit oder sonstige Seminararbeit erhält, bekommt sein zu bearbeitendes Thema gleich am 23. Juli 2021 mitgeteilt und hat die gesamte vorlesungsfreie Zeit zur Bearbeitung. Wer indes einen Platz für eine Prüfungsarbeit erhält, bekommt am 23. Juli 2021 zunächst nur die Zusicherung, dass sie/er einen Platz im Seminar erhält. Das konkret zu bearbeitende Thema wird Prüfungskandidat/innen aber erst am 25. August 2021 bekanntgegeben.  

 

Teilnehmerkreis: Das Seminar richtet sich primär an Studierende des Schwerpunktbereiches 4, steht aber allen Studierenden der Rechtswissenschaft oder anderer Fachbereiche offen, die sich mit aktuellen Fragen der Rechtsstaatlichkeit in Europa in vertiefter und kritisch-reflexiver Weise auseinandersetzen möchten. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 22 Studierende begrenzt.
Vorkenntnisse:
Grundkenntnisse im Europarecht


Inhalt:
Der Seminarplan kann ab dem 21.7.2021 auf Moodle abgerufen werden


Moodle:
Nähere Informationen erhalten Sie auf Moodle.

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: SPB 4