›Nachhaltigkeit‹ ist ein muffiges Nischenthema für ›Öko-Enthusiasten‹ und ›Spaßbremsen‹? Mitnichten. In der Veranstaltung zeigen wir, dass es nicht nur spannend ist, sich für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu engagieren, sondern auch eine sinnstiftende und lebensnahe Bereicherung für den eigenen Unterricht sowie Schule als ganzheitlichen Lernort sein kann. Im Zentrum steht hier die ›Bildung für nachhaltige Entwicklung‹ (BNE), welche als Teil der U.N. Global Goals darauf abzielt, die notwendigen Kompetenzen zur Gestaltung einer friedlichen, gerechten und ökologisch nachhaltigen Zukunft zu entwickeln. 

Im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten wird das Seminar digital stattfinden. Für eine abwechslungsreiche und fruchtbare gemeinsame Arbeit werden alle Möglichkeiten des digitalen Raumes voll ausgeschöpft.

In der 1. Phase widmen sich die TN den Grundlagen der Nachhaltigkeit und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Sie nehmen in Phase 2 an exemplarischen Unterrichtseinheiten teil und lernen dabei eine Vielfalt partizipativer Unterrichtskonzepte und Methoden kennen – von galaktischen Gedankenreisen bis zu globalen Handelssimulationen. Mit dem neu erworbenen Wissen entwickeln die TN in der 3. Phase eigene Unterrichtskonzepte zum globalen Lernen und präsentieren diese. Sämtliche Unterrichtsmaterialien und Methodenpläne werden für eine spätere Verwendung zur Verfügung gestellt.  In der 2. Phase entwickeln Kleingruppen neue Unterrichtseinheiten und führen diese durch (›each one, teach one‹). Sämtliche Unterrichtsmaterialien und Methodenpläne werden für die spätere Verwendung zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung richtet sich an angehende Lehrer*innen aller Fächer & Schulformen mit und ohne Vorkenntnissen. Da Unterrichtssituationen simuliert werden, ist eine regelmäßige Teilnahme unerlässlich. Seminar und Übung finden immer aufeinanderfolgend statt (2x90 min). Die maximale Anzahl der TN ist auf 25 begrenzt. Sollte das Seminar ausgebucht sein können Sie sich bei gerne bei Eva Weißig unter eva.weissig@mohio.org auf die Nachrückerliste setzen lassen.

Das Angebot wird vom mohio e.V. aus Halle durchgeführt und gefördert von BMZ, Brot für die Welt und Katholischem Fonds. Bei erfolgreicher und regelmäßiger Teilnahme erhalten die Studierenden ein entsprechendes Zertifikat über ihre Zusatzqualifikation. 


Journalismus ist längst nicht mehr nur Radio, Print oder TV. Auf Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube tummeln sich mittlerweile etablierte Medienhäuser. Welche Ziele verfolgen die Redaktionen damit? Wer treibt sich hier sonst noch rum? Und was ist davon Journalismus? Dieses Seminar soll die angehenden Lehrer:innen darauf vorbereiten, Schüler:innen kompetent über Medien unterrichten zu können. Dafür sollen sie zunächst einen medienübergreifenden Einblick bekommen, wie der Arbeitsalltag von Journalist:innen aussieht. Weiter werden sie sich mit aktuellen Mediendebatten auseinandersetzen, etwa Fragen nach Neutralität, den Grenzen zum Aktivismus sowie der Medienskepsis in Teilen der Bevölkerung. Um später selbst oder mit Schüler:innen praktisch arbeiten zu können, wird dieser theoretische Teil durch Projektarbeit ergänzt. So werden die Studierenden eigenständig lokal-journalistische Formate für die neuen Medien entwickeln und umsetzen.

Mit der Digitalisierung, der ständigen Verfügbarkeit durch Smartphones und dem Podcast-Boom erlebt Audio-Journalismus gerade ein neues Hoch. Doch wie arbeitet eigentlich eine Radio-Redaktion? Wer entscheidet, welche Themen in die nächste Sendung kommen? Und nach welchen Kriterien? Dieses Seminar soll die angehenden Lehrer:innen darauf vorbereiten, Schüler:innen kompetent über Medien unterrichten zu können. Dafür sollen sie einen medienübergreifenden Einblick bekommen, wie der Arbeitsalltag von Journalist:innen aussieht. Weiter werden sie sich mit aktuellen Mediendebatten auseinandersetzen, etwa Fragen nach Neutralität, den Grenzen zum Aktivismus sowie der Medienskepsis in Teilen der Bevölkerung. Um später selbst oder mit Schüler:innen praktisch arbeiten zu können, wird dieser theoretische Teil durch Projektarbeit ergänzt. So werden die Studierenden eine Einführung in Tontechnik und Audioschnitt bekommen. Gemeinsam sollen sie in Zusammenarbeit mit dem Radiosender mephisto 97.6 Beiträge für das Vormittagsmagazin Faustschlag gestalten.

Seit Jahren wird vom drohenden Tod der Zeitung geredet. Trotzdem hält sich das Medium, für viele ist es auch weiterhin der Inbegriff von Journalismus. Doch wie arbeitet eigentlich eine Print-Redaktion? Wer entscheidet, welche Themen in die nächste Ausgabe kommen? Und nach welchen Kriterien? Dieses Seminar soll die angehenden Lehrer:innen darauf vorbereiten, Schüler:innen kompetent über Medien unterrichten zu können. Dafür sollen sie einen medienübergreifenden Einblick bekommen, wie der Arbeitsalltag von Journalist:innen aussieht. Weiter werden sie sich mit aktuellen Mediendebatten auseinandersetzen, etwa Fragen nach Neutralität, den Grenzen zum Aktivismus sowie der Medienskepsis in Teilen der Bevölkerung. Um später selbst oder mit Schüler:innen praktisch arbeiten zu können, wird dieser theoretische Teil durch Projektarbeit ergänzt. So werden die Studierenden selber Inhalte für die Jugendformate der Leipziger Volkszeitung verfassen.

Was ist die Idee der Demokratie und wie kann sie in der Schule umgesetzt werden? Diese Fragen bilden das Grundgerüst des Seminars, in dem wir uns mit dem Bildungsziel des mündigen Bürgers auseinandersetzen werden, welches im sächsischen Leitbild für Schulentwicklung festgehalten wird. Im Verlauf des Kurses werden wir dafür einige Funktionsbedingungen für ein demokratisches Miteinander – wie Journalismus, Öffentlichkeit, freie Meinungsbildung und Vertrauen – näher beleuchten. Die demokratietheoretischen Texte sollen dabei immer wieder in Bezug gesetzt werden zu den eigenen Erfahrungen der Seminarteilnehmer:innen mit Demokratie in der Schule. Daneben kommen Methoden zur erlebbaren Demokratie wie „Betzavta“ zum Einsatz. Schließlich werden wir der Frage nachgehen, welche Kompetenzen wir benötigen, um selbstbestimmt und verantwortungsvoll an einer demokratischen Schulkultur und Gesellschaft mitwirken zu können.


Ziel des Seminars ist die Entwicklung von Journalismuskompetenz bei angehenden Lehrer:innen, um Schüler:innen ihrer jeweiligen Unterrichtsfächer einen sachgerechten, selbstbestimmten und kritischen Umgang mit journalistischen Medien zu vermitteln. Im theoretischen Teil des Seminars lernen wir die Grundlagen des Journalismus kennen: gesellschaftspolitische Funktion des Journalismus, Struktur des Mediensystems in Deutschland, die verschiedenen Mediengattungen und Organisationsformen journalistischer Medien, journalistische Arbeitsweisen und Handwerksregeln sowie journalistische Normen. Im praktischen Teil werden diese Kenntnisse angewandt, indem Angebote zur Vermittlung von Journalismuskompetenz erprobt, analysiert und diskutiert werden. Hierzu nehmen wir aktuelle Unterrichtskonzepte und Lehrmaterialien u. a. zum Thema „Fake News“ in den Blick.

Lernen mit Geschichten mit Schwerpunkt Bewegung und Sport erzeugen dynamische Motivation für Unterrichtsinhalte. Am Beispiel der Reflexion der körperlich-mentalen Lernerfahrungen von Harry Potter und anderen literarischen Figuren wird verdeutlicht wie Medien und ihre Narrative wiederum aber auch Vorstellungen von Gesellschaft, Politik und Massenmedien prägen. Verstärkt wird die Wirkung von Geschichten durch vielfältige begleitende mediale Angebote (z.B. Verfilmungen, Hörbücher, ergänzende Bücher, Computerspiele, Lego-Sets, Theaterstücke, Lesenächte in Schulen, bis hin zu durch junge Fans hergestellte Blogs, Videos, Weitererzählungen, weitere Formen von Fanfiction, u.a.). Das Seminar ist eine an Entwicklung und Erprobung von Unterrichtssequenzen orientierte Werkstatt mit Schwerpunkt Bewegung und Sport, die sich mit schulischen Inhalten, innovativen medialen Formaten sowie allgemein mit Schulsituationen von Mediengesellschaften beschäftigt. Anschaulicher Bezug der Lehrveranstaltung ist es herausfordernde Lernsituationen innerhalb der Narrationen zu analysieren und Transfermöglichkeiten in reale Lern- und Schulsituationen zu erörtern. Die Lehrveranstaltung ist geeignet für Lehramtsstudierende aller Unterrichtsfächer (auch Naturwissenschaften etc.), die ihren Unterricht gern interaktiv mit Storytelling und medialen Angeboten mit Bewegung sowie entsprechenden digitalen Unterstützungen für Bewegung interessant und vielfältig gestalten möchten. Im Seminar werden zudem vielfältige digitale Tools für Bildung vorgestellt und erprobt. Bei geeigneten Rahmenbedingungen und guten Wetter sind ggf. auch Praxissequenzen im Freien möglich.


Lernen mit Geschichten erzeugt Motivation für Unterrichtsinhalte. Am Beispiel der Reflexion der Lernerfahrungen von Harry Potter und anderen literarischen Figuren wird verdeutlicht wie Medien und ihre Narrative wiederum aber auch Vorstellungen von Gesellschaft, Politik und Massenmedien prägen. Verstärkt wird die Wirkung von Geschichten durch vielfältige begleitende mediale Angebote (z.B. Verfilmungen, Hörbücher, ergänzende Bücher, Computerspiele, Lego-Sets, Theaterstücke, Lesenächte in Schulen, bis hin zu durch junge Fans hergestellte Blogs, Videos, Weitererzählungen, weitere Formen von Fanfiction, u.a.). Das Seminar ist eine an Entwicklung und Erprobung von Unterrichtssequenzen orientierte Werkstatt, die sich mit schulischen Inhalten, innovativen medialen Formaten sowie allgemein mit Schulsituationen von Mediengesellschaften beschäftigt. Anschaulicher Bezug der Lehrveranstaltung ist es herausfordernde Lernsituationen innerhalb der Narrationen zu analysieren und Transfermöglichkeiten in reale Lern- und Schulsituationen zu erörtern. Die Lehrveranstaltung ist geeignet für Lehramtsstudierende aller Unterrichtsfächer (auch Naturwissenschaften etc.), die ihren Unterricht gern interaktiv mit Storytelling und medialen Angeboten interessant und vielfältig gestalten möchten. Im Seminar werden zudem vielfältige digitale Tools für Bildung vorgestellt und erprobt. Es werden zudem auch die inhaltlichen Dimensionen von Medien- und Journalismuskompetenz besprochen und bearbeitet.

Die Vorlesung gliedert sich in die Themenbereiche „Medienbildung“ sowie „Politische Bildung“. 

Der Teil „Medienbildung“ beschäftigt sich mit der Einführung in die Medienpädagogik und Entwicklungslinien der Medienpädagogik. Zudem werden Grundlagen der Medienkompetenz, Mediensozialisation, Medienerziehung und Mediendidaktik besprochen sowie digitale Tools für Bildung und das Lehramt dargestellt. Auch Fragen der Mediennutzung bei Jugendlichen, die Bedeutung von Algorithmen im digitalen Zeitalter, Datenjournalismus, Journalismuskompetenz sowie Debatten zur Medienkritik („Fake News“ u.a.) werden behandelt.

Der Teil „Politische Bildung“ der Vorlesung behandelt Fragen zu politischer Bildung und Demokratiebildung in einer ganzheitlichen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen Themen wie „Neutralität und Meinungsfreiheit in der Schule“, „Überwältigungs- und Indoktrinationsverbot“, „Kontroversität in der Schule“ und „Politische Bildung im Kontext der EU“. Insbesondere wenden wir uns Aspekten der demokratischen Schulkultur und Schulentwicklung, europäischen und internationalen Ansätzen der Politischen Bildung sowie aktuellen Themen der Politischen Bildung wie der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), der Klimabildung und European / Global Citizenship Education zu.