Sehr geehrte Teilnehmende an der Vorlesung Legal Writing,

in Sachsen gilt im November 2020 eine neue Corona-Schutz-Verordnung (abrufbar unter https://www.coronavirus.sachsen.de/download/2020_10_30_SaechsCoronaSchutzVO.pdf).


In dieser Verordnung hat das für den Infektionsschutz zuständige Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt die Entscheidung getroffen, dass die Vorlesungen nicht vom Lockdown betroffen sind, wenn ein Hygienekonzept eingehalten wird, was wir bereits tun.

Die bisherige Corona-Ampel des Rektorats der Universität Leipzig, die etwas anderes vorsieht, bedarf damit wohl einer Überarbeitung.

Die Veranstaltungen am morgigen Dienstag und in den kommenden Wochen werden weiterhin in dem Hybrid-Format stattfinden, die über Moodle getroffene Organisation bleibt vorerst erhalten, bis sich eine neue Lage ergibt bzw. eine ablehnende Reaktion des Rektorats erfolgt ist.

Sie werden schnellstmöglich über Moodle informiert, wenn die Vorlesungen doch nicht mehr in der hybriden Form stattfinden werden.



Titel der Veranstaltung:             Legal Writing

 Art der Veranstaltung:                Vorlesung                                 

Dozent:                                    Prof. Dr. Burkhard Boemke

 Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

 Zeit und Ort:                             Dienstag, 09.00 – 11.00 Uhr, HS 13

 Beginn:                                    27.10.2020

 Teilnehmerkreis:                       Studierende ab 3. Semester

 Vorkenntnisse:                         Legal Reading

 Inhalt:                                                  „Legal writing is a type of technical writing used by lawyers, judges, legislators, and others in law to express legal analysis and legal rights and duties“ (https://en.wikipedia.org/wiki/Legal_writing). Die Vorlesung widmet sich dem „juristischen Schreiben“. Sie soll eine Hilfestellung für das Schreiben von Klausuren, Hausarbeiten und Seminararbeiten geben. Die Bedeutung des guten Schreibens wird nicht nur in der Anfangsphase eines Studiums unterschätzt. Studierende glauben häufig, ausreichendes inhaltliches Wissen sei ein Garant für eine gute Leistung und Bewertung; dies ist leider ein Irrglaube. Das vorhandene Wissen muss vielmehr auch adressatengerecht präsentiert werden. Hierbei will die Vorlesung Hilfestellung geben. Zunächst werden die allgemeinen Grundsätze des juristischen Schreibens behandelt. Hierbei wird insbesondere auf Fragen der Logik und des juristischen Argumentierens eingegangen, aber auch allgemein die Nutzung der Sprache im Recht behandelt. Im zweiten Teil werden Besonderheiten der juristischen Falllösung in Klausur und Hausarbeit angesprochen, z. B. die Erfassung von Sachverhalt und Fragestellung sowie der Gutachtenstil vertieft. Der dritte Teil befasst sich mit Besonderheiten der häuslichen Bearbeitung, insbesondere der Seminararbeit. Angesprochen werden u. a. die Ergebnisgestaltung, die Materialrecherche und -nutzung inkl. des wissenschaftlichen Zitierens sowie die Präsentation.

 Literatur:    Ein Vorlesungsskript wird zum Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.