Statistiken (z.B. die repräsentative Wahlstatistik) auszuwerten, ausgewählte Fallbeispiele zu vergleichen sowie Dokumente und politische Prozesse zu analysieren, gehört nicht nur zum klassischen Instrumentenkasten der Methodenausbildung in der Politikwissenschaft, sondern ist auch für Lehramtsstudierende wichtig. Das gilt kurzfristig für das Studium (v.a. Staatsexamensprüfungen, Staatsexamensarbeit) und mittel- beziehungsweise langfristig für den Beruf als Gemeinschaftskundelehrer*in: Welche Bevölkerungsgruppe wählt welche Partei überdurchschnittlich? Wie berichten die Medien über den Koalitionsbildungsprozess nach einer Wahl? Wie laufen die politischen Entscheidungsprozesse auf der kommunalen Ebene ab? Es werden sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgerichtete Methoden vorgestellt und anhand praxisnaher Beispiele „ausprobiert“.