Das Werk von Michel Foucault und insbesondere seine komplexe „Theorie“ der Macht und Subjektivität können mittlerweile als kaum zu umgehende Referenz in der Politischen Theorie der Gegenwart gelten. Michel Foucaults Schriften der 1970er Jahre – Überwachen und Strafen (fr. 75); Der Wille zum Wissen (fr. 76) und die Gouvernementalitätsvorlesungen (fr. 78-79) – zeichnen sich dabei insbesondere durch ihre Machtanalytik aus.
Ziel dieses Seminars wird sein, die darin enthaltenen Zusammenhänge zwischen Macht und Subjekt-Werdung herauszuarbeiten. Was ist das Spezifische des Foucaultschen Machtbe-griffs und was bedeutet Subjektivierung in den Schriften; welcher Zusammenhang besteht zwischen Macht und Subjektivierung?
Das Seminar ist als Einführungsveranstaltung in das Denken Foucaults konzipiert, verlangt jedoch von den TeilnehmerInnen die Bereitschaft der Lektüre schwieriger und umfangreicher Primärtexte.

Semester: WT 2014/15