Von der Theorie ausgehend, dass sich „Geschlecht“ als soziale Kategorie aus den Komponenten sex, gender und desire zusammensetzt, werden wir im Seminar feministische und queere Perspektiven auf Geschlechterkonstruktionen in der christlich gelesenen Bibel und im Koran behandeln. Nach einer Einführung in Gendertheorien werden wir uns unter anderem mit den Arbeiten von Phyllis Trible, Amina Wadud, Colleen Conway, Aisha Hidayatullah und anderen Autor_innen beschäftigen, die versuchen, ihre jeweiligen Heiligen Schriften geschlechtergerechter auszulegen und patriarchale Deutungen aufzubrechen.
Dabei weisen die Vorgehensweisen der christlichen und muslimischen Autor_innen starke Parallelen auf, weswegen es möglich ist, sie einander gegenüberzustellen. Abgerundet wird die Textarbeit durch einige Wochenendexkursionen (falls durchführbar) in christliche und muslimische religiöse Stätten.

This course allows students to practice their English in the context of a theology classroom and discussion of scholarly articles. Students will both engage with practice reading English and with discussing theological topics in English.

Herzlich Willkommen beim FSR Theologie

Hier findet ihr alle Informationen rund um den FSR. Ihr habt die Möglichkeit Fragen zu stellen, unsere Sitzungsprotokolle einzusehen und vieles mehr!

Dieser Kurs befindet sich momentan im Aufbau, aber schon bald findet ihr hier alle Informationen rund um den FSR!



Begleitende Lernplattform zur LJSS 2018.

Das Tutorium bietet unterrichtsbegleitend die Möglichkeit, unverstandene Sachverhalte nachzufragen und gemeinsam das bereits Gelernte zu vertiefen und zu üben. Da das Hebraicum das Ziel ist, werden wir viel übersetzen. 

Das Tutorium bietet unterrichtsbegleitend die Möglichkeit, unklare Sachverhalte nachzufragen und gemeinsam das Gelernte zu vertiefen. 

In diesem Seminar sollen einige Grundbegriffe alttestamentlicher Anthropologie untersucht werden. Dabei steht die Frage im Vordergrund, inwiefern es so etwas wie ein "hebräisches" Menschenbild gibt und welche unterschiedlichen Akzente die alttestamentlichen Traditionen diesbezüglich erkennen lassen. Das berührt auch das Verhältnis der leiblichen und geistigen Aspekte menschlicher Existenz. Im Unterschied zum monistischen Menschenbild der Moderne charakterisieren die alttestamentlichen Traditionen den Menschen als wesentlich weniger geschlossen und selbstzentriert, was vor allem anhand der Begriffe "Herz", "Lebenskraft" (häufig übersetzt als "Seele") und "Geist/Atem" zum Thema wird.


Das Seminar ist der erste Teil des von der LaborUniversität geförderten Moduls „Orte der Verkündigung - Eine Erkundung topologischer und topografischer Perspektiven" (WiSe 2015/16, SoSe 2016). Es besteht aus einer Vorbereitungsphase (zwei Sitzungen in Leipzig) und einer Blockphase (18.-22.11. in Zingst). In der Vorbereitung werden aktuelle exegetische Debatten zu ausgewählten Texten in Gruppen erarbeitet und diskutiert. Während der Blockphase sollen die Ergebnisse vorgestellt und eigene Thesen ausformuliert werden. Im nächsten Schritt werden die exegetischen Erkenntnisse auf die praktische Arbeit einer Pfarrerin / eines Pfarrers angewendet werden. Dies erfolgt über die Erstellung wissenschaftlicher Predigthilfen sowie kurzer Predigten. In Zingst wird es darüber hinaus die Möglichkeit geben, abendliche Andachten unter der Verwendung der Arbeitsergebnisse in der dortigen evangelischen Kirche zu gestalten und so die Verbindung von Homiletik, Liturgik und Alttestamentlicher Wissenschaft zu erfahren.