Introduction into Peace and Conflict Studies

Prof. Dr. Solveig Richter
Heisenberg-Professorin für Internationale Beziehungen und transnationale Politik

Seminar donnerstags, 11.15-14.45 Uhr, Hörsaal 2 am Hauptcampus, NSG 301

Termine:

Die erste Sitzung am 09.04. findet online statt. Den Zoom-Link finden sie unten.

Weitere Termine:

09.04, 30.04., 21.05., 04.06., 11.06., 18.06, 25.06.

Seminar:

In the first part of the course we will approach the topic of conflicts in international politics from a broader perspective by asking why conflicts emerge and what the social functions and dynamics of conflicts are. We will also discuss different theories explaining the causes of conflicts in the international arena. Against this theoretical background we will in the second part study the empirical evolution of conflicts, the transformation of conflict types and the underlying dynamics, with a special focus on the role of violence. The third part of the course addresses the problem of conflict management. We will especially focus on different instruments of third-party intervention and finally pick up one crucial aspect in the transformation process from violence to peace: transitional justice. The overall aim of this course is to develop a first understanding of the causes and functions of conflicts in the international arena and to get an overview over this research field – with a specific focus also on perspectives from the Global South.

Semester: SoSe 2026
  • Willkommen im Moodle-Kurs des Tutoriums (C) des Basismoduls Internationale Politik!

    Ich bin Leonardo Dimeo (gerne einfach Leo) und werde euch durch das Semester begleiten. 

    Falls ihr Fragen oder Anliegen habt, dann schreibt mir einfach eine Mail oder nutzt das Forum:
    je50fuxi@studserv.uni-leipzig.de


    Tutorium C 
    Donnerstag, 09:15 – 10:45 Uhr
    Hörsaal R 2010 (GWZ)
    Beginn: 09.04.2026

Semester: SoSe 2026

Die Vorlesung gibt eine Einführung in grundlegende Begriffe, Aufgaben und Spannungsfelder politischer Bildung. Im ersten Teil der Vorlesung lernen wir Grundbegriffe, Konzepte und historische Grundlagen kennen. Darauf aufbauend widmen wir uns in einem zweiten Teil den Orten, Akteuren und Institutionen von politischer Bildung, wie etwa Schulen, Hochschulen, Lehrkräften, politischen Entscheidungsträger*innen oder auch Stiftungen und NGOs. Im dritten Teil der Vorlesung diskutieren wir kritisch aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der politischen Bildung, wie digitale Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder rassismuskritische Bildung.

Semester: SoSe 2026

Politische Bildung findet gleichermaßen im schulischen Kontext wie auch außerhalb von Schulen statt. Basierend auf grundlegenden Konzepten der politischen Bildung und der Demokratiebildung sowie vor dem Hintergrund schulischer politischer Bildung ist die außerschulische politische Bildungsarbeit Gegenstand des Seminars. Es sollen verschiedene außerschulische Lernorte und -gelegenheiten (z.B. Gedenkstättenarbeit, bildungspolitische Freiwilligendienste) behandelt und hinsichtlich ihrer Chancen und Probleme untersucht werden. Bezugnehmend auf Grundlagen zu Sozialisation, Erziehung, Bildung und Lernen sollen Theorien und Ansätze der politischen Bildung thematisiert und auf aktuelle Entwicklungen und Themen in Forschung und Praxis bezogen werden. Dazu zählen zum Beispiel Bildung für nachhaltige Entwicklung und Klimabildung, Inklusion oder Global Citizenship Education. Bei der Bearbeitung dieser Themen sollen insbesondere Fragen danach behandelt werden, welche Akteur*innen die Diskurse der politischen Bildung bestimmen und welche Verständnisse von (politischer) Bildung und Demokratie diese Akteur*innen verfolgen.

Semester: SoSe 2026

Wie werden Menschen zu politischen Wesen? Welche Faktoren beeinflussen die Entstehung und Entwicklung ihrer politischen Einstellungen? Das Seminar widmet sich den Prozessen, durch die Individuen in politische Kulturen hineinwachsen, politische Werte entwickeln und ihre Rolle als Bürger*innen wahrnehmen. Während Theorien der politischen Bildung und Demokratiebildung häufig die gezielte Einflussnahme in diesen Prozessen betrachten, werden im Kontext der politischen Sozialisation insbesondere auch implizite Prozesse in den Fokus genommen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen grundlegende Theorien und Konzepte der politischen Sozialisation. Ausgehend von allgemeinen Sozialisationstheorien untersuchen wir zentrale Einflussfaktoren wie Familie, Schule, Peers, Medien und soziale Bewegungen. Dabei sollen die verschiedenen Sozialisationsinstanzen im Zusammenhang mit politischer Bildung diskutiert werden. Außerdem betrachten wir, wie sich politische Sozialisation in verschiedenen Lebensphasen – von der Kindheit über die Jugend bis ins Erwachsenenalter – vollzieht und welche Rolle aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung, Autoritarismus oder Globalisierung dabei spielen.

Semester: SoSe 2026