Nach den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001 erreichte der internationale islamistische Terrorismus mit den Madrider Zuganschlägen 2004 Europa. Deutschland selbst wurde am 31. Juli 2006 zum ersten Mal Ziel eines geplanten islamistischen Terroranschlags, als Islamisten nicht detonationsfähige Bomben in Köln in Zügen zur Explosion bringen wollten. Der Prozess gegen die sogenannte Sauerland-Gruppe (Beginn 2009) und der erste erfolgreiche islamistische Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. 12. 2016 rückten die terroristische Bedrohung weiter in das Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit. Auf das daraus resultierende wachsende Sicherheitsinteresse der Bevölkerung reagiert der deutsche Rechtsstaat seit 2002 mit der sukzessiven Einführung und Expansion neuer Sicherheitsgesetze. Im Seminar problematisieren wird die Ausweitung und daraus resultierende Transformation des materialen Strafrechts im Rahmen dieser neuen Sicherheitsgesetze aus rechtsphilosophischer Perspektive.


Das Seminar gibt einen anwendungsorientierten Überblick über die wich-tigstenqualitativenVerfahren der Markt-und Medienforschung. Ausge-wählte Methoden (u. a. Beobachtung, Gruppendiskussion,Ethnographie) und neuere Ansätze (u. a. Design Thinking, Werteanalysen, Fokusblogs) werden auf geeignete Forschungsthemen angewendet und praktisch er-probt. Die gesammelten Meinungen und Ideen werden mit Hilfe analoger und digitaler Tools ausgewertet und aufbereitet.

Das Forum zur Antidiskriminierungsarbeit ist eine Veranstaltungsreihe, in der die Antidiskriminierungsarbeit am philosophischen Institut thematisiert werden kann. Die Reihe bietet den Rahmen, für eine regelmäßige Auseinandersetzung mit verschiedenen Schwerpunktthemen und ermöglicht einen gemeinsamen Diskurs zwischen Lehrenden, Studierenden, Mitarbeitenden und Interessierten. Durch den Austausch die antidiskriminierende Haltung des Instituts sichtbar gemacht werden und neue Ideen und Formate verwirklicht werden.