Im Seminar wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung(en) Geschlecht und Geschlechtlichkeit im Alltag, in pädagogischen Institutionen und in der Schule im Speziellen hat. Ausgehend von der Analyse verschiedener Begriffsbestimmungen und theoretischer Ansätze soll die Relevanz des Themas für die Erziehungswissenschaft im Allgemeinen und für die Schulpädagogik im Besonderen ausgelotet werden. Dabei wird in einem ersten Schritt zu diskutieren sein, was mit ‚Geschlecht‘ überhaupt markiert wird: Etwas, das wir sind? Etwas, das wir werden? Oder etwas, das wir tun? Anschließend an die Erkundung dieses Gegenstands sollen exemplarisch Themenfelder der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung (bspw. Schulmedienanalysen, geschlechtsbezogene Kognitionen, Interessen und Kompetenzen, schulische Interaktionen, Sexismusstrukturen in der Schule) gemeinsam erschlossen und Möglichkeiten der empirischen Untersuchung von Geschlecht erkundet werden. In den Veranstaltungen wird auf die Modulprüfung in Form einer schriftlichen Arbeit vorbereitet.

Seminar
freitags, 11 Uhr, wöchentlich