Bildung ist eine Dauerbaustelle. Schulen, Lehrer_innen und Entscheider_innen im Bildungswesen
wird häufig der Vorwurf gemacht, nicht zügig und wirkungsvoll genug auf (vermeintlich)
notwendige Veränderung zu reagieren bzw. diese umzusetzen. Zu den aktuellen
Herausforderungen im Freistaat Sachsen zählen dabei insbesondere die Förderung und
Implementierung von Demokratiepädagogik und demokratischen Schulkulturen. Aber auch die
demografische Entwicklung in boomenden Großstädten wie Leipzig oder die wachsende
Eigenverantwortlichkeit von Schulen fordern Lehrer_innen ein professionelles
Veränderungsmanagement ab. Nicht umsonst zählt die Kultusministerkonferenz (KMK) die Rolle
des „Innovators“ zu den wesentlichen Kompetenzbereichen einer Lehrkraft. Wie können
Lehrkräfte diesen Anforderungen gerecht werden? Welche Methoden und Prinzipien haben sich
im Change Management bewährt?

Dieses Seminar befähigt die Teilnehmenden, aus sozialwissenschaftlichen und
betriebswirtschaftlichen Perspektiven Veränderungsprozesse in schulischen und außerschulischen
Lernorten zu analysieren, selbst zu gestalten und die Nachhaltigkeit von Projekten zu sichern.
Dabei gewinnen Sie Einblick in Methoden des Projekt- und Prozessmanagements, der Moderation
aber auch in Finanzen und Personalentwicklung im Öffentlichen und Non-Profit Sektor.

Die Prüfungsleistung besteht aus einer Projektarbeit, die entweder einen Veränderungsprozess
fallanalytisch evaluiert oder einen Projektstrukturplan eines realen bzw. fiktiven Projektes
entwickelt.