Anhand ausgewählter Beispiele wird die Untergliederung der Kunst- und Kulturgeschichte des antiken Mittelmeerraums in der Zeit zwischen dem Ende der minoischen und mykenischen Kultur und der Ausbreitung des Imperium Romanum erarbeitet. Der zeitliche Rahmen umfasst damit ungefähr den Horizont zwischen dem 12. und 2./1. Jh. v. Chr. Nach einer allgemeinen Einführung in zentrale Methoden des Faches werden unterschiedliche Gruppen der materiellen Hinterlassenschaft wie Siedlungsstrukturen, Nekropolen, Heiligtümer, Architekturformen, Keramik, Skulptur und Werke der sogenannten Kleinkunst in den Blick genommen. Parallel werden grundlegende Arbeitsfelder wie historische Topographie und Umwelt, soziale Systeme, soziale und politische Repräsentation, Wirtschaft und Technologie, Kult und Religion, Kommunikation und transkulturelle Prozesse thematisiert.

Dadurch kennen die Studierenden sowohl die zentralen methodischen Schwerpunkte archäologischer Forschung als auch die wesentlichen Epochen der griechischen Kunst- und Kulturgeschichte. Sie sind in der Lage, prominente Vertreter oder zentrale Gruppen der materiellen Hinterlassenschaft des antiken Griechenlands zu erkennen und in Anwendung der fachwissenschaftlich etablierten Terminologie zu benennen und beschreiben. In diesem Semester wird die Veranstaltung weitgehend über die digitale Lernplattform MOODLE durchgeführt.


Semester: WiSe 2021/22