
Die Übung dient der Einführung in die Grundlagen der griechischen Archäologie. Innerhalb der Übung werden materielle Hinterlassenschaften des antiken Mittelmeerraums in der Zeit zwischen der Ägäischen Bronzezeit und dem Beginn des Römischen Reiches behandelt. Dazu zählen Siedlungs- und Grabbefunde sowie Architekturformen, aber auch Keramikgefäß, Marmorskulpturen und Kleinobjekte verschiedener Materialien. Durch eine gattungsübergreifende Betrachtung werden Thematiken wie Topographie, Gesellschaftssysteme, Wirtschaftsformen sowie Religion und Kult anhand forschungsgeschichtlicher Entwicklungen thematisiert. Nach einer allgemeinen Einführung in das Fach Klassische Archäologie werden in einzelnen Sitzungen die thematischen Blöcke mit Blick auf zentrale Methoden der Erforschung einzelner Bereiche und mit einer Betrachtung signifikanter Fallbeispiele abgeschlossen. Am Ende der Übung können die Teilnehmer:innen zentrale methodische Schwerpunkte archäologischer Forschung sowie die wesentlichen Epochen der griechischen Kunst- und Kulturgeschichte einordnen. Zudem verfügen sie über Kenntnisse, die wesentlichen und eingängigen materiellen Hinterlassenschaft des antiken Griechenlands zu erkennen und vor dem Hintergrund der fachwissenschaftlich Terminologie zu beschreiben.
- Trainer/in: Sebastian Adlung