Im Seminar untersuchen wir Schlesien als Erinnerungs- und Begegnungsraum im deutschen und polnischen Gegenwartsroman. Anhand von Texten Ulrike Draesners, Olga Tokarczuks u.a. untersuchen wir narrative Identitätskonstruktionen im Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz sowie neue Formen des Erzählens von Erinnerungen und Traumata im Rahmen von polnisch-deutschen Beziehungen. Die Bereitschaft zur intensiven Lektüre wird vorausgesetzt.

Hinweis: Einige der im Seminar behandelten Texte enthalten explizite, z.T. sehr drastische Darstellungen oder Erwähnungen von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt, Krieg, Suizid, Antisemitismus und Antiziganismus, Rassismus, Sexismus und damit einhergehende Bezeichnungen.

Semester: WT 2024/25