Die Vorlesung behandelt die im Examen geforderten Grundzüge des Rechts der öffentlichen Ersatzleistungen, das auch häufig Staatshaftungsrecht genannt wird, einschließlich der immer wichtiger werdenden unionsrechtlichen Vorgaben. Dabei erfolgt die Darstellung insofern problemorientiert, als Fälle aus der Rechtsprechung aufgegriffen werden und folgende Leitfrage immer wieder in der Vorlesung aufgeworfen wird: Wie könnte und sollte das Staatshaftungsrecht zur Lösung der Probleme beitragen, die globale Krisen der Menschheit (v.a. Kriege, Pandemien, Klima- und Umweltkrise) mit sich bringen?
Teilnahmevoraussetzungen: Vorkenntnisse Staatsrecht I und II, Allgemeines Verwaltungsrecht I
Literaturangabe: Baldus/Grzeszick/Wienhues, Staatshaftungsrecht, 5. Aufl. 2018 (eine Neuauflage ist für März 2025 angekündigt) und Will/Quarch, Staatshaftungsrecht, 2018 sowie einschlägige Abschnitte in Lehrbüchern zum Allgemeinen Verwaltungsrecht wie z. B. Detterbeck, Allgemeines Verwaltungsrecht, 22. Aufl. 2024, §§ 21–28; Maurer/Waldhoff, Allgemeines Verwaltungsrecht, 21. Aufl. 2024, §§ 25–31; Siegel, Allgemeines Verwaltungsrecht, 15. Aufl. 2024, §§ 24–28. Stets mitzubringen sind eine aktuelle Gesetzessammlung zum Öffentlichen Recht und eine aktuelle Ausgabe des BGB.
Zeit/Ort: Donnerstag: 13:00-15:00 Uhr, HS 12
- Trainer/in: Ildikó Altmann-Jakisch
- Trainer/in: Kurt Faßbender
- Trainer/in: Olivia Kunath