
Das Seminar „Theorie und Praxis der narrativen Darstellungsformen“ (1 SWS) und das Projektseminar „Reportage und Feature“ (1 SWS) bilden zusammen das Modul 06-005-1103 (Journalistik-Anwendungsfelder). In diesen Lehrveranstaltungen widmen wir uns mit einer wissenschaftlichen und einer journalistisch-praxisorientierten Perspektive den subjektiven Darstellungsformen innerhalb der Kategorie der empirischen Formen. Zunächst erarbeiten wir aus der Literatur die Charaktermerkmale von Reportage und Feature; dabei gehen wir auch auf die historische Entwicklung der oftmals als „Königsdisziplin“ bezeichneten Reportage ein. Anschließend trainieren wir, Fakten, Hintergründe, Atmosphäre und exakte Beobachtungen in einem ausgewogenen Verhältnis darzustellen. Die Kunst wird es sein, alle Sinne des Lesers/Hörers/Zuschauers anzusprechen, ohne dabei den journalistischen Kern zu vernachlässigen oder gar meinungslastig zu werden. Im Lauf des Semesters wird jede/r Teilnehmer/in ein Referat halten, eine Vorübung absolvieren und eine eigene „große“ Reportage verfassen. In Redaktionskonferenzen redigieren wir gemeinsam die Ergebnisse und erörtern, wie sie zu verbessern wären. Als Prüfungsleistung für das Gesamtmodul wird ein „Projektbericht“ eingereicht; dieser besteht aus der selbst verfassten Reportage inkl. Rechercheplan sowie dem Referat.
- Trainer/in: Machill Marcel