Inhalt:

In der modernen westlichen Welt stellen Stress und damit einhergehende psychische Belastungen ständige Begleiter im täglichen Leben dar. Als Dauerzustand kann dies zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Infolgedessen gewinnen auch die Themen psychische Gesundheit, Selbstfürsorge und Stressprävention im Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Gerade im Medizinstudium sind StudentInnen hohen Leistungsanforderungen ausgesetzt. Wiederkehrender Stress und psychische Belastungen bilden häufig die Konsequenz. Nachweislich haben Stresspräventionsprogramme auch positive Effekte auf die psychische Gesundheit von MedizinstudentInnen.

 

Der theoretische Teil des Seminars gibt einen Überblick zum aktuellen Forschungsstand zum Thema Achtsamkeit, insbesondere zu den Zusammenhängen mit Stress, Schmerz und Angst.

 

Im praktischen Teil des Seminars werden Achtsamkeitsbasierte Verfahren und Interventionen vorgestellt und praktiziert. Weiterhin werden Möglichkeiten aufgezeigt, Achtsamkeit in den Alltag, in das Medizinstudium und in die spätere klinische Tätigkeit zu integrieren.

 

Anmerkung: Für die praktischen Übungen stehen Matten zur Verfügung. Wer sich noch eine Decke oder ein Sitzkissen / Yogakissen mitbringen möchte, kann das gerne tun.

 

Scheinerwerb: aktive Mitarbeit, Präsentation, regelmäßige Teilnahme

 


Das Praktikum Immunologie findet im Sommersemester 2021 zum Teil in Präsenz, in wesentlichen Teilen aber digital statt.

Im Kurs erhalten die Studierenden eine praxisnahe Einführung in das Statistikprogramm R. Dabei werden die Teilnehmer angeleitet, Basisberechnungen (z.B. Vergleichs- und Zusammenhangsanalysen) am eigenen Computer (wahrscheinlich in Zweiergruppen) durchzuführen. Der Kurs eignet sich besonders für diejenigen, die eine medizinische Dissertation mit quantitativen Analysen anstreben.

Test von Moodlefunktionen

Seminar für Medizinische Biochemie für KG45-48

Unter Medical Peace Work versteht man die bewusste Friedensarbeit, die durch Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, geleistet wird. Sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf individueller Ebene ist Frieden eine grundlegende Bedingung für Gesundheit. Inwiefern können Ärztinnen und Ärzte daran mitwirken Gewalt zu verhindern? Auf welchen Ebenen passiert Gewalt? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, wenn ein Konflikt schon ausgebrochen ist?

Basierend auf dem Internetkurs der IPPNW (www.medicalpeacework.org) werden wir Themen wie Friedens- und Konfliktmodelle,die Rolle von medizinischem Personal in Krisengebieten und gesundheitliche Folgen von Gewalt bearbeiten und diskutieren. Es soll neben der Betrachtung globaler Zusammenhänge auch um Ausarbeitung individueller Lösungsansätze gehen. Das Seminar lebt von der aktiven Mitgestaltung durch die Teilnehmenden. Wir wollen uns im Kurs mit Texten beschäftigen, in Kleingruppen arbeiten, mit- und voneinander lernen, recherchieren, diskutieren, Filme anschauen und Vorträge von Gastreferent_innen hören. Die Blockseminare sollen eine intensivere Auseinandersetzung mit einzelnen Themenbereichen ermöglichen.


Form: semesterbegleitendes Seminar

Termin(e) und Ort: zwei Blockseminare:

14.+15. November 2015,

9.+10. Januar 2016,

5 Termine donnerstags: jeweils 18:00-20:00 an folgenden Terminen:

29.10.,

05.11.,

19.11.,

03.12.,

17.12.

 

Grundbegriffe der Friedensarbeit

- Definitionen und aktuelle Beispiele

 

Zusammenhang von Gesundheit und Frieden

- Darstellung der gegenseitigen Abhängigkeit

 

Gewaltfreie Kommunikation im klinischen Alltag

- Grundlagen und Anwendung

 

Physische und psychische Folgen von Waffen (-gewalt)

- medizinischer Ausblick

 

Konfliktanalyse

- Kennenlernen und Anwenden verschiedener Modelle anhand von Beispielen

 

Zusammenhang von Armut und Gewalt

-Auswerten und Vorstellen von passenden Statistiken

 

Flüchtlinge in Deutschland und Europa

- Medizinische Versorgung, Lebenssituation und Formen der Diskriminierung

 

Global Health

- Überblick über gesellschaftliche, politische und medizinische Zusammenhänge

 

Ärzte als „Täter"

- Instrumentalisierung von Ärzten, Ethik in der Medizin, Selbstverständnis

 

Rolle von Medizinern in bewaffneten Konflikten

- Kritische Auseinandersetzung mit der Arztrolle in Krisengebieten

 

 

·Erkennen, Klassifizieren und Umgehen mit Konfliktsituationenim klinischen Alltag

·Faktenwissen (medizinische Folgen durch Gewalteinwirkung; soziale, politische, gesellschaftliche Zusammenhänge erkennen)

·Persönlichkeitsentwicklung (kritischer Umgang mit der eigenen Meinung, Selbstevaluation, Feedback durch die Gruppe)

·Erlernen von Techniken der Konfliktanalyse

·Kennenlernen der Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation