Ziel des Moduls ist die Erlangung der Kenntnisse über die Qualitätsanalytik der Arzneibücher sowie einiger Arzneistoffgruppen im Hinblick auf Qualitätskontrolle, Analytik, klinische Pharmazie und Patientenberatung.

Inhalt:

- Übungen zur Qualitätsanalytik mittels des Europäischen sowie des Amerikanischen Arzneibuches.

- Anhand von Beispielen werden prinzipielle analytische Methoden auch vor dem Hintergrund der Arzneistoffstabilität, erörtert und geübt. Außerdem werden Statistik und GLP angewendet.


Durch dieses Modul wird es den Studierenden ermöglicht, strukturelle Eigenschaften von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen sowie Wirkmechanismen, die im Einzelnen in höheren Semestern besprochen werden, zu verstehen. Es werden Kenntnisse der Grundlagen nasschemischer Prüfungen des EAB und der Nomenklatur erarbeitet. Das Verständnis der Toxikologie organischer Hilfs- und Schadstoffe wird geschaffen.

Anhand von Arznei- und anderen Wirkstoffen werden die Kenntnisse der organischen Chemie vertieft. Die pharmazeutische Relevanz wird an Beispielen herausgearbeitet. Der Chemismus von Identitäts- und anderen EAB-Prüfungen sowie Aspekte der Synthese von Arzneistoffen werden gezeigt. Außerdem wird die für Pharmazeuten wichtige IUPAC Nomenklatur behandelt. Zu häufig verwendeten Lösungsmitteln und anderen organischen Hilfsstoffen sowie Schadstoffen werden die Grundlagen der Toxikologie vermittelt.

Dieser Kurs auf Basis von Videopräsentationen soll eine erste Einführung in die Statistik-Software SPSS geben und damit auf Module, in denen mit SPSS gearbeitet wird, vorbereiten.


Die web-basierte Veranstaltung ist in 5 Einheiten gegliedert:

1 Grundlagen

2 Deskriptive Statistik

3 Induktive Statistik

4 Regressionsanalyse

5 Überlebenszeitanalyse


Zusätzlich gibt es zu jeder Einheit Aufgaben zum Üben.

Unter Medical Peace Work versteht man die bewusste Friedensarbeit, die durch Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, geleistet wird. Sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf individueller Ebene ist Frieden eine grundlegende Bedingung für Gesundheit. Inwiefern können Ärztinnen und Ärzte daran mitwirken Gewalt zu verhindern? Auf welchen Ebenen passiert Gewalt? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, wenn ein Konflikt schon ausgebrochen ist?

Basierend auf dem Internetkurs der IPPNW (www.medicalpeacework.org) werden wir Themen wie Friedens- und Konfliktmodelle,die Rolle von medizinischem Personal in Krisengebieten und gesundheitliche Folgen von Gewalt bearbeiten und diskutieren. Es soll neben der Betrachtung globaler Zusammenhänge auch um Ausarbeitung individueller Lösungsansätze gehen. Das Seminar lebt von der aktiven Mitgestaltung durch die Teilnehmenden. Wir wollen uns im Kurs mit Texten beschäftigen, in Kleingruppen arbeiten, mit- und voneinander lernen, recherchieren, diskutieren, Filme anschauen und Vorträge von Gastreferent_innen hören. Die Blockseminare sollen eine intensivere Auseinandersetzung mit einzelnen Themenbereichen ermöglichen.


Form: semesterbegleitendes Seminar

Termin(e) und Ort: zwei Blockseminare:

14.+15. November 2015,

9.+10. Januar 2016,

5 Termine donnerstags: jeweils 18:00-20:00 an folgenden Terminen:

29.10.,

05.11.,

19.11.,

03.12.,

17.12.

 

Grundbegriffe der Friedensarbeit

- Definitionen und aktuelle Beispiele

 

Zusammenhang von Gesundheit und Frieden

- Darstellung der gegenseitigen Abhängigkeit

 

Gewaltfreie Kommunikation im klinischen Alltag

- Grundlagen und Anwendung

 

Physische und psychische Folgen von Waffen (-gewalt)

- medizinischer Ausblick

 

Konfliktanalyse

- Kennenlernen und Anwenden verschiedener Modelle anhand von Beispielen

 

Zusammenhang von Armut und Gewalt

-Auswerten und Vorstellen von passenden Statistiken

 

Flüchtlinge in Deutschland und Europa

- Medizinische Versorgung, Lebenssituation und Formen der Diskriminierung

 

Global Health

- Überblick über gesellschaftliche, politische und medizinische Zusammenhänge

 

Ärzte als „Täter"

- Instrumentalisierung von Ärzten, Ethik in der Medizin, Selbstverständnis

 

Rolle von Medizinern in bewaffneten Konflikten

- Kritische Auseinandersetzung mit der Arztrolle in Krisengebieten

 

 

·Erkennen, Klassifizieren und Umgehen mit Konfliktsituationenim klinischen Alltag

·Faktenwissen (medizinische Folgen durch Gewalteinwirkung; soziale, politische, gesellschaftliche Zusammenhänge erkennen)

·Persönlichkeitsentwicklung (kritischer Umgang mit der eigenen Meinung, Selbstevaluation, Feedback durch die Gruppe)

·Erlernen von Techniken der Konfliktanalyse

·Kennenlernen der Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation