In diesem Lektüreseminar (gepaart mit kleinen Performances und Visualisierungen) geht es um die dynamische Beziehung zwischen Körper/lichkeit und Arbeit. Nachdem wir uns über Grundkonstanten einig geworden sind (was ist Arbeit eigentlich? Was trennt Arbeit von anderen Bereichen des Tuns?), widmen wir uns großen historischen Transformationen in der Organisation von Arbeit, wie Sklaverei, Industriezeitalter und der „Maschinisierung“ des Körpers für Produktion und Reproduktion. Im zweiten Teil des Seminars geht es um Ausdifferenzierung und Vielgestaltigkeit. Hier kommen spezielle Themen wie affektive Arbeit, Selbstarbeit, arbeitsbezogene Identitäten der „new economy“, Hoffnung als Arbeit, Sexarbeit, Schönheitsarbeit und weitere zum Tragen. 

Semester: SoSe 2026