Im Seminar geht es in einem ersten Schritt um die fachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Termini und Methoden der sich wandelnden diagnostischen Praxis im 21.Jahrhundert. Aufbauend auf diesem Grundverständnis werden vor dem Hintergrund der aktuellen bildungspolitischen Forderungen international rechtliche schulische Impulse für eine Individuelle Entwicklungsplanung (IEP) nach dem Leitgedanken der Inklusion vorgestellt. Nach einem Einblick in die Differenzierung zwischen quantitativer und qualitativer Diagnostik, diskutieren Sie die vorherrschende Praxis der IEP. In den weiteren Seminareinheiten setzen sie sich selbstaktiv mit Möglichkeiten der prozessimmanenten Diagnostik im Unterricht sowie der Möglichkeit mittels Spielsituationen zu diagnostizieren auseinander.

Dieses Wissen anwendet widmen sich die Studierenden in den abschließenden Seminarsitzungen der Erstellung von Förderplänen und erhalten Anregungen für Förderplangespräche aus der Praxis.